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February 22 2012

11:20

Stopp ACTA Demo #2

Vermutlich wissen es eh schon alle. Aber es könnte ja sein, dass es jemand doch noch nicht weiss. Am Samstag, 25. Februar 2012, wird wieder gegen ACTA demonstriert. Gegen ACTA und für ein freies Internet für alle. Um 14.00 Uhr im Volksgarten geht es los. Join us!
Proteste gibt es auch in anderen Städten, die Übersicht findet sich auf http://www.stopp-acta.at/proteste/

Am 31. März geht es gegen ACTA und die Vorratsdatenspeicherung. Das ist wohl was zum Vormerken!

Foto: Flickr CC by-nc-sa equinoxefr

February 20 2012

18:34

Urheberrecht: Letztlich geht es um das Gemeinwohl

Soziale Evolution bedeutet immer Remixen, an den Ideen anderer partizipieren. Bei dem, wie diese Prozesse gesellschaftlich organisiert sind, sollte das Gemeinwohl im Mittelpunkt stehen. Darum geht es in diesem sehenswerten Video (via), das das Thema Urheberrecht sehr grundsätzlich aufgreift. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir bei aller Liebe zum Detail der neuesten Unglaublichkeiten wie ACTA den Blick auf das große Dimension des Themas verlieren. Darum anschauen, auch wenn es lang ist:

Everything is a Remix Part 4 from Kirby Ferguson on Vimeo.

February 09 2012

09:23

Stop ACTA

Falls wer noch immer nicht wissen sollte, was ACTA ist und warum das wirklich gefährlich ist, da gäbe es ein VIdeo.

September 27 2011

10:34

Vorschläge und Ideen für die freie Lizenzen-Förderung der Stadt Linz gesucht!

CC-Torte

Gestern war eine Sitzung des Stadtkulturbeirats und dort wurde das Thema der freie Lizenzen-Förderung seitens der Linz Kultur (Blogpost von Severin Mayr, mein Blogpost dazu) debattiert. Nachdem auch alle anwesenden Mitglieder des Stadtkulturbeirats der Meinung waren, dass diese 10%-Zusatzförderung ein interessanter, zukunftsweisender Ansatz ist, es aber einfach einiges an Klärungs- und Handlungsbedarf gibt, haben wir vereinbart, dass in nächster Zeit ein Termin mit Linz Kultur, mit Dr. Leisch, dem Leiter der Förderabteilung, stattfindet. Da soll es um zwei Dinge gehen:

1. Klären, wie es möglich ist, dass in der Beantwortung der Gemeinderatsanfrage davon gesprochen wird, dass alle Anträge auf die Zusatzförderung positiv behandelt wurden und so die 660.- Euro Förderung in drei Jahren zustande kamen - und es gleichzeitig Vereine wie JunQ.at gibt, die diese Förderung beantragt haben, aber sogar weniger Förderung bekommen haben als im Vorjahr.

2. Gemeinsame Arbeit an einem praktikablen Förderkonzept, dass dafür sorgt, dass diese Förderung in ihrer konkreten Abwicklung handhabbarer (erste Überlegungen stehen eh schon in den verlinkten Blogposts) und natürlich auch bekannter wird.

Dabei wäre Deine Mithilfe super:

1. Welche weiteren Vereine, Projekte, Künstler_innen gibt es, wo das mit der freie-Lizenzen-Zusatzförderung nicht geklappt hat? Welche sonstigen Erfahrungen gibt es damit?

2. Wer hat Lust am Zukunftskonzept mitzudenken? Das geht einerseits, indem ihr mir einfach eure Überlegungen mitteilt und ich diese dann weiterkommuniziere, aber gerne auch beim Dabeisein beim Termin mit LinzKultur.

Bitte nutzt doch den Kommentarbereich oder nehmt sonstwie mit mir Kontakt auf! Ich bin recht optimistisch, dass - trotz der allgemein tristen Lage in Sachen Kulturförderungen der Stadt Linz - in dieser Sache etwas positiv weiterzubringen ist. Der Stadtkulturbeirat wird da gewiss ein Auge darauf haben. Die Mühe lohnt also und mit freien Lizenzen arbeiten wir da definitiv an zukunftsweisenden Kulturförderlösungen!

Foto cc-by-sa 3.0 Maria Krüger

September 15 2011

14:19

Gut gemeint? Zusatzförderung für freie Lizenzen der Stadt Linz bei Kulturprojekten

Schon eine Weile fördert die Stadt Linz Kunstprojekte, deren digitale Produkte unter einer freien Lizenz veröffentlich werden, mit einer Zusatzförderung von 10%. Eine gute Sache, würde ich ansich mal sagen, und das passt auch hervorragend ins Bild der Open Commons Region Linz. Severin Mayr, Gemeinderat der Grünen, hat nun mittels einer Anfrage im Gemeinderat nachgefragt, wie denn diese Initaitive so genutzt werden. Das Ergebnis ist ernüchternd:

Das Positive zuerst: Alle Anträge auf Sonderförderung wurden genehmigt. Die Einschränkung: Es gab bislang laut Anfragebeantwortung erst 8 Ansuchen (2009: 2; 2010: 0;2011: 6). Insgesamt wurden seit 2009 ganze 660 Euro an zusätzlicher Förderung für unter eine Freien Lizenz veröffentlichte Kunst- und Kulturprojekte ausgeschüttet.

Severin hat sicher recht, dass es Sinn machen würde, wenn die Stadt diese Möglichkeit aktiver bewirbt. Ich leiste da ja jetzt auch gleich noch einen Betrag dazu, indem ich darüber blogge ;-) Zusätzlich glaube ich aber, dass diese Zusatzförderung auch seitens der Kulturpolitik und -verwaltung noch nicht wirklich durchdacht ist.

Das derzeit geltende Urheberrecht macht es manchen KünstlerInnen einfach gar nicht möglich diese Förderung zu nutzen, weil sie vertraglich exklusiv z.B. an die AKM gebunden sind und daraus auch für sie relevante Einnahmen generieren. Da geht es dann - so wie ich das als Nicht-Juristin verstehe - gar nicht, ein einzelnes Werk unter eine CC-Lizenz zu stellen. Alles oder gar nichts ist die Devise. Dieser Umstand ist aber zugegebenermassen von der Stadt Linz kurzfristig nicht zu ändern, die Creative Commons Initiative zeigt, dass da durchaus auch auf politischer Ebene darüber nachgedacht wird, ob das Urheberrecht heute noch zeitgemäß ist oder eher ein Relikt aus dem vorherigen Jahrhundert. Sinnvoll wäre es meines Erachtens hier stärker in den Service- und Beratungssbereich zu investieren. Im Dschungel des Urheberrechts brauchen Kulturschaffende Unterstützung, um herauszufinden, was für sie persönlich unter den gegebenen Umständen Sinn macht. Derzeit wüsste ich nicht, wo ich da in Linz mit Fragen hingehe, außer vielleicht zur KUPF, die aber ja eigentlich für die Kulturvereine und nicht EinzelkünstlerInnen zuständig ist. Das müßte ja auch nicht unbedingt die Stadt selbst machen, sondern gerade die KUPF zeigt, dass auch für so praktische Dinge selbstorganisierte Zusammenhänge am besten funktionieren - dann, wenn sie dafür auch entsprechende öffentliche Förderungen bekommen und so etwas auch professionell leisten können.

Der zweite Aspekt, wo die Kulturverantwortlichen Handlungsbedarf hätten, liegt sehr wohl im eigenen Bereich der Stadt. In den Informationen zur Förderung ist zwar angeführt, welche Medien davon profitieren könnten, doch ist mir völlig unklar wie die kontextbezogene Einbindung in künstlerisch-kulturelle Projekte oder auch die Jahrestätigkeit von Kulturvereinen ausschaut. Ein guter Teil kreativer, digitaler Produkte entsteht in Prozessen, beispielsweise wird in Workshops gemeinsam produziert oder die Dokumentation eines Kunstprojekts erfolgt mittels unterschiedlicher Medien. Wie schaut das dann aus? Was wird dann gefördert? Der ganze Projektprozess oder nur bspw. die unter CC-Lizenz erscheinende Publikation? Wie läuft dann das Förderverfahren? So lange das nicht wirklich klar geklärt und kommuniziert ist, werden mache sich wohl denken, das lohnt sowieso nicht, denn dass Kulturförderungen der Stadt sowieso immer eher gering ausfallen (Ausnahmen bestätigen die Regel!), ist bekannt.

Und was ist eigentlich mit servus.at, jener Initiative, die seit Jahren selbst konsequent auf freie Software setzt und aktiv die Produktion freien Contents in der Kultur-Szene unterstützt? Wenn ich nicht den Buchstaben der Förderrichtlinie folge, sondern der eigentlichen verkündeten Intention, freie kreative Inhalte mehr zu unterstützen, müßte die Stadt gerade da mehr investieren. Die Förderungen der Stadt für servus.at sind aber mehr schlecht als recht, seit Jahren.

Handlungsbedarf! Definitiv Handlungsbedarf, würde ich sagen. Sonst schreibe ich bei nächster Gelegenheit keinen Blogbeitrag mehr über eine ansich gute Sache, sondern über eine Alibiaktion, die noch dazu billig hergeht mit € 660.- in drei Jahren. Bleibt nur noch die Frage, wer das hier überhaupt liest ;-)

Foto CC BY-SA Flickr Kalexanderson

February 16 2011

13:37

Offene Bibel - eine Bibelübersetzung als Web 2.0-Projekt (Gastbeitrag)

Die Offene Bibel arbeitet mit den Mitteln des Web 2.0 an einer neuen ökumenischen, wissenschaftlich fundierten Übersetzung unter einer freien Lizenz, bei der auch Menschen ohne hebräische/griechische Sprachkenntnisse mitübersetzen können. Durch zwei Fassungen ist diese Übersetzung sowohl genau am Urtext (mit Übersetzungsvarianten!), als auch gut verständlich. Die freie Lizenz gewährleistet, dass alle Menschen unsere Übersetzung weiterverwenden können, sei es als selbst produziertes Hörspiel, als Bibellese auf der eigenen Internetseite oder als Buch. Wir möchten die Bibel durch unsere Übersetzung für noch mehr Menschen zugänglich machen und es ermöglichen, dass jede Generation ihre eigene Bibelübersetzung erstellen kann, auch ohne die Ursprachen beherrschen zu müssen.

Offene Bibel

Als ich auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Bremen 2009 auf dem Markt der Möglichkeiten einen katholischen Pastoralreferenten traf und wir über Glauben, Kirche und Linux (ich traf ihn am Stand des LUKi e.V.) sprachen, kamen wir auch auf das Thema Bibelsoftware. Wir beide nutzten Linux und fanden die Bibelprogramme durchaus brauchbar. Allerdings gibt es für kostenlose Bibelprogramme keine neueren Bibelübersetzungen, da das Copyright bei den Bibelwerken- und gesellschaften liegt. Aus diesem Gespräch entwickelte sich in den nächsten Tagen eine Idee und schließlich ein Projekt: Die Offene Bibel – eine moderne Bibelübersetzung unter einer freien Lizenz.

Die Offene Bibel hat zwei Fassungen

Die erste Fassung (Studienfassung) wird direkt aus dem hebräischen bzw. griechischen Urtext übersetzt und bietet durch ihre Übersetzungsvarianten dem interessierten Laien einen besseren Überblick als viele Bibelübersetzungen nebeneinander. Dadurch können auch Menschen ohne entsprechende Sprachkenntnisse so nah an die Urtexte der Bibel, wie nie zuvor. Durch Anmerkungen und Fußnoten bietet die Studienfassung gleichzeitig Theologinnen und Theologen einen schnellen Überblick über den Text, der teilweise sogar einzelne Wendungen des Urtextes erkennen lässt. Die zweite Fassung (Lesefassung) ist für alle gedacht, die eine moderne, wissenschaftlich fundierte, aber vor allem lesbare Bibelübersetzung haben möchten. Die Lesefassung basiert zu hundert Prozent auf der Studienfassung, sodass jede und jeder Interessierte an diesem Text mitwirken kann. Sie soll flüssig lesbar und einfach verständlich sein, sodass sie auch gut vorgelesen werden kann.

Arbeitsform

Da die Offene Bibel auf freiwillige Übersetzer zurückgreift, wird die Bibel nicht linear von vorne nach hinten oder buchweise übersetzt, sondern alle Freiwilligen stellen meist die Übersetzungen ein, die sie im Studium oder in der Gemeindepraxis sowieso schon erarbeitet haben. Durch unser Übersetzungswiki kann die eigene Arbeit schnell und unkompliziert eingetragen werden. Im Moment sind erst eine Hand voll biblische Bücher komplett in die Studienfassung übersetzt worden, alles in allem etwa 70 Kapitel sowie diverse Einzelverse und Teilkapitel. Durch ein ausgeklügeltes Qualitätsmanagement können Kapitel so lange verbessert werden, bis sie reif dazu sind in die Lesefassung übersetzt zu werden. Zum jetzigen Zeitpunkt arbeiten wir intensiv daran das Buch Jona und den Jakobusbrief auf diesen Status zu bringen.

Planung

Auf dem Kirchentag 2011 in Dresden werden wir einen eigenen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten haben und suchen dafür noch händeringend Sponsoren. In der nächsten Zeit soll es auch die Möglichkeit geben eine „eigene Fassung“ von einem Kapitel zu schreiben. In ferner Zukunft soll es auch einen Kommentar zu den einzelnen Kapiteln geben, der den Leserinnen und Lesern Hintergründe verdeutlicht und weitere Informationen bereit stellt. Vor ein paar Tagen haben wir eine Mail bekommen, dass die Offene Bibel für den Internet-Award der Evangelischen Kirche in Deutschland nominiert wurde. Ab heute dürfen Internetnutzer für ihren Wunschkandidaten abstimmen.

Der Autor

Wolfgang Loest studiert  evangelische Theologie auf Pfarramt in Münster,  ist Projektleiter der Offenen Bibel und Beauftragter für Datenverarbeitung beim Studierendenrat Evangelische Theologie (SETh). Er administriert  deshalb die Internetseite http://theologiestudierende.de. Wolfgang Loest interessiert sich für Communitymanagement und OpenContent und ist Mitglied des Linuxuser im Bereich der Kirchen e.V. (LUKi).

January 19 2011

10:39

Praktische Suchmaschine für CC-Bilder

Gestern habe ich noch im Zuge einer Facebook-Beratung den Mitarbeiterinnen des Freiwilligen Sozialen Jahrs empfohlen, für die Suche nach verwendbaren Bildern die erweiterte Suche bei Flickr zu verwenden. Da gibt es die Option nur Bilder anzuzeigen, die mittels Creative Commons lizensiert sind, also legal verwendbar. Heute morgen entdecke ich nun ein noch viele praktischeres Tool dafür. Compfight ist eine Suchmaschine, die genau diese Suchoption für Flickr-Fotos höchst komfortabel anbietet (via). Bei jedem gefundenen Flickr-Foto steht dann in der rechten Spalte unter "License" auch immer genau dabei, wie die CC-Lizensierung umzusetzen ist.
Einen Suchtipp habe ich auch noch: Wenn es ausnahmsweise mal nicht sofort mit einem passenden Bild klappt, einfach den englischen Begriff dafür probieren! 

Welche Jahreszeit ich mir gerade wünschen würde .... ;-)

December 01 2010

14:01

Creative Commons-lizenzierte Notenblätter für Advents- und Weihnachtslieder

Noten von Weihnachtslieder  kopieren verboten! Ja, so ist es mit dem aktuellen Urheberrecht, das nicht nur kompliziert ist, sondern auch einiges an Absurditäten für uns bereit hält, jedenfalls keine Urheberrecht mehr ist, dass der digitalen Kultur des 21. Jahrhunderts gerecht werden kann. So kamen z.B. deutsche Kindergärten in Schwierigkeiten mit der GEMA, weil Noten von Kinderliedern kopiert wurden. Ähnlich ist auch die Situation mit der AKM und den anderen Urheberrechtsgesellschaften in Österreich.

Auch weil eine zeitgemässe Änderung des Urheberrechts nicht in Sicht ist, greifen viele Menschen zur Selbsthilfe. Das Lizensierungs-Modell der Creative Commons bietet dafür eine gute Basis. So verhält es sich auch mit den Noten für die Weihnachtslieder. Die Top-26 der Weihnachtslieder inklusive Noten gibts es bei den Piraten unter dieser freien Lizenz zum kostenlosen und legalen Download und allerseitigen Verwendung. Damit wird auf die absurde Situation reagiert, dass für das Kopieren von Notenblättern zu Weihnachten GEMA- und andere Gebühren entrichtet werden mussten, auch wenn das eigentliche Lied nicht mehr geschützt ist.

Eigentlich schade, dass die Kirche nicht selbst auf solche kreativen Ideen kommt. Hier beobachte ich, dass sich leider wenige mit der Zukunft des Urheberrechts auseinandersetzen. Notwendig wäre es allemal, denn hier geht es um den freien Zugang zu kulturellen Gütern für alle Menschen -  auch im Widerstand zu den großen Medienmonopolen.

Via Medienpädagogik Praxisblog.
Foto: CC by a.schauervilla

 

 

September 17 2010

09:41

Comic zu Creative Commons

Ich bin ja ganz davon überzeugt, dass Creative Commons das Lizensierungsmodell der Zukunft auch für die Kirche, für kirchliche MitarbeiterInnen, ist. Es passt einfach: gemeinsam arbeiten, teilen, verantwortlich mit der Arbeit anderer umgehen. Einsatzmöglichkeiten sehe ich eigentlich überall, wo Kirche aktiv ist und Texte, Bilder, Videos oder was auch immer produziert. Nebeneffekt könnte durchaus sein, dass es mehr Backlinks auf kirchliche Seiten gibt. Und: Zur Open Commons Region Linz würde das auch sehr gut passen! Der brasilanische Künstler nerdson hat einen superfeinen Comic dazu, natürlich auch unter einer CC-Lizenz, veröffentlicht, der dieses UrheberInnenrechtsmodell anschaulich erklärt. Via netzpolitik.org bzw. Michael_Hartl habe ich davon eine deutschsprachige Version entdeckt.
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